Bessere Innenraumluft für alle

Die Technik ist da.
Der Markt noch nicht ganz.

Strategische Beratung und Hands on Support für Hersteller, Verbände, Präventionsorganisationen und Initiativen rund um Innenraumluftqualität und Mainstream Adoption.

Die Frage ist nicht nur, welche technischen Lösungen bessere Innenraumluft ermöglichen. Sondern, wie gute Innenraumluft für uns alle zur Normalität wird. So selbstverständlich wie sauberes Trinkwasser.

Lüftungstechnik am Airport KEF: schwarze Luftkanäle unter weißen Metallstreben
Lüftungstechnik am Airport KEF: schwarze Luftkanäle unter weißen Metallstreben

Sonja Hartl Consulting

Was bedeutet Mainstream Adoption im Kontext von Innenraumluftqualität?

Mainstream Adoption beschreibt den Übergang von einzelnen Nutzergruppen in die breite gesellschaftliche Normalität. Early Adopters sind Menschen oder Organisationen, die sich früh mit einem Thema beschäftigen und neue Lösungen ausprobieren. Sie sind auch jene Gruppe, die oft bereit ist, mit Engagement und Enthusiasmus ihre Überzeugungen in die Breite zu kommunizieren.

Bei Indoor Air Quality geht es jedoch nicht in erster Linie um einzelne Produkte. Es geht darum, dass gute Innenraumluft selbstverständlich wird.

Menschen erkennen schlechte Luft. Sie können Messwerte einordnen. Sie kennen ihre Handlungsmöglichkeiten. Sie passen ihr Verhalten an, wo das möglich ist. Und sie erwarten gute Innenraumluft auch dort, wo andere dafür verantwortlich sind.

Je selbstverständlicher gute Innenraumluft in der Breite wird, desto stärker wächst auch die Nachfrage nach den Lösungen, die sie ermöglichen.

Dazu gehören Lüftungstechnik, Luftqualitätsmessgeräte, mobile Luftreiniger und weitere Lösungen für bessere Innenraumluft.

Wie wird gute Innenraumluft selbstverständlich?

Regulierung in Form von verbindlichen Gesetzen und Standards können Mindestanforderungen schaffen und Verantwortlichkeiten festlegen. Sie sind ein wichtiger Teil der Entwicklung, aber nicht der einzige. Vieles ist im Innenraumluftbereich im deutschsprachigen Raum - wie auch international - noch nicht über gesetzlich verbindliche Grenzwerte geregelt.

Gleichzeitig braucht es Wissen, Handlungskompetenz, Akzeptanz und Nachfrage bei den Menschen, die die Räume nutzen:

  • Sie sollten wissen, wie man mit Lüftungsanlagen umgeht.

  • Was man macht, wenn man keine mechanische Lüftung zur Verfügung hat. Was derzeit noch eher die Mehrheit der Fälle ist.

  • Wie man schlechte Luft erkennen kann.

  • Welche Handlungsmöglichkeiten es gibt.

  • Warum sie dort, wo sie selbst wenig Einfluss auf die Raumluft haben, gesunde Luft einfordern sollten.

    Das ist der Prozess, den Sonja Hartl als Marktadoption im erweiterten Sinn versteht.

Neue Regeln brauchen Zeit. Marktadoption kann sich schon vorher entwickeln.

Regulierung und Marktadoption können sich gegenseitig verstärken.

Endnutzer:innen sind wir alle.

Zu Hause. Bei der Arbeit. In der Schule. Im Restaurant. Im Hotel. Beim Einkaufen. Im Zug. Im Krankenhaus. Bei Veranstaltungen. Und auch im Flugzeug.

Dabei wechseln wir ständig die Rolle. Wir sind Konsument:innen, Mitarbeiter:innen, Führungskräfte, Eltern, Patient:innen, Gäste oder Bürger:innen.

Sind wir in einem Raum, atmen wir die selbe Luft.

A CO2 Monitor shows 3954 ppm in the Airplane
A CO2 Monitor shows 3954 ppm in the Airplane

Dazu gehören natürlich auch jene, die Luftmessgeräte oder Lüftungstechnik herstellen, planen, betreiben, verkaufen oder über ihren Einsatz entscheiden. Ebenso Menschen in Politik und Verwaltung, die Rahmenbedingungen gestalten.

Der Handlungsspielraum ist je nach Situation unterschiedlich. Zu Hause lässt sich oft direkt handeln. Im Flugzeug oder in anderen gemeinsam genutzten Räumen ist der Einfluss kleiner. Wie im Beispiel im Flugzeug, da sind wir einfach nur Passagier. In diesem Fall haben wir meist den geringsten Handlungsspielraum.

Für Mainstream Adoption ist diese Perspektive zentral. Käufer, Entscheider und Endnutzer sind oft nicht dieselben Personen. Dennoch beeinflussen Endnutzer Akzeptanz, Nutzung und Nachfrage. Sie gehören, wenn man es so benennen will, immer zum Buying Center.

Wer eine Lösung entwickelt, verkauft oder sich für zeitgemäße gesetzliche Vorgaben von gesunder Innenraumluft einsetzt, sollte deshalb nicht nur fragen: Wer entscheidet? Sondern auch: Wer nutzt? Wer versteht? Wer akzeptiert? Wer fordert bessere Bedingungen ein?

Wer sind eigentlich die Endnutzer:innen von guter Innenraumluft?

Bei Innenraumluftqualität wird häufig an Hersteller, Betreiber, Arbeitgeber, Planer oder Gebäudeeigentümer als Marktteilnehmer gedacht. Eher B2B als B2C.

Aber wer nutzt am Ende die Luft in einem Raum? Wir alle!

Eine hohe Awarenessrate für gute Raumluft ist noch keine breite Adoption

„Gute Innenraumluft ist wichtig.“ Darauf einigen sich fast alle. Zumindest wenn gezielt danach gefragt wird.

Solche Fragen erfassen zunächst Zustimmung zu einem positiv besetzten Thema. Wer sagt schon, dass gesunde Innenraumluft unwichtig ist?

Interessanter ist, was danach passiert. Wird schlechte Luft erkannt? Werden Messwerte verstanden? Wissen Menschen, was sie tun können? Werden Maßnahmen akzeptiert und genutzt? Werden bessere Bedingungen eingefordert?

Die vereinfachte Indoor Air Quality Mainstream Adoption Formel

Awareness + Wissen + Handlungskompetenz + Handlungsbereitschaft = Indoor Air Quality Mainstream Adoption

Mit wachsender Adoptionsrate steigt auch die Nachfrage nach Produkten und Services, die gute Innenraumluft ermöglichen.

Eine 2026 veröffentlichte deutsche Studie zeigt diese Lücke sehr deutlich. Grundlage war eine deutschlandweite Online-Befragung mit 1.902 Personen im Februar 2025. Die Stichprobe näherte sich in zentralen soziodemografischen Merkmalen gut an die deutsche Gesamtbevölkerung an.

93 Prozent der Befragten stuften Innenraumluftqualität als wichtig ein. Gleichzeitig zeigten sich Wissenslücken bei relevanten Einflussfaktoren. Mehr als zwei Drittel nutzten keine Anzeigen zur Raumluftüberwachung oder kannten solche Anzeigen nicht. Nur etwa jeder Zehnte gab an, mehrmals pro Stunde zu lüften. Die Autorinnen und Autoren sprechen selbst von einer deutlichen Diskrepanz zwischen Einstellungen und tatsächlichem Verhalten.

Die einzigartige Endnutzerperspektive kommt aus dem ungefilterten, jahrelangen Austausch

Sonja Hartl steht im direkten Austausch mit engagierten Endbenutzer:innen. Mit Menschen, denen Raumluftqualität nicht nur wichtig ist, sondern die entsprechend Handeln und auch bessere Luft offen einfordern. Ein Teil davon misst selbst. Mit Smart-Home-Nutzern. Mit Menschen, die ihr Zuhause nach Messwerten steuern, an ihrem Arbeitsplatz oder der Schule ihrer Kinder bessere Lösungen angestoßen haben.

Diskutiert werden Geräte, Messwerte, Barrieren, Akzeptanz und die Frage, was im Alltag tatsächlich funktioniert und wie man die Haltung an jene weitergeben kann, die derzeit rein passive Luftkonsumenten sind.

Nicht nur gefragt. Über Jahre zugehört. Sich ausgetauscht.

Bei passenden Projekten können Endnutzer direkt einbezogen werden. Für Interviews, Feedback, Tests, Co-Creation oder die Bewertung neuer Ansätze.

Was Sonja Hartl einbringen kann - den Blick von Außen

Marktverständnis, Nutzerperspektive und strategische Voraussicht wirken zusammen. Dazu kommt der Blick auf fachliche und regulatorische Entwicklungen. Dazu pflege ich eine Stakeholdermap, die erfasst wer und warum gesunde Innenraumluft als Standard vorantreibt oder bremst.

Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Unternehmensführung, Strategie, Geschäftsmodellen und Unternehmensentwicklung mit Customer Centricity als stetige Grundhaltung und Überzeugung bilden das Fundament, um Projekte wirkungsvoll begleiten zu können.

Rundumblick, Weitblick & Hands-on im Tun. Handschlagqualität in der Zusammenarbeit.

Für Hersteller von Lüftungstechnik

Käufer, Planer, Betreiber und spätere Nutzer verfolgen nicht automatisch dieselben Interessen. Die Endnutzerperspektive hilft, Akzeptanz, Nutzung und Nachfrage früher mitzudenken.

Für Hersteller von Luftqualitätsmessgeräten und mobilen Luftreinigern

Im B2B- und B2C-Markt unterscheiden sich Kaufmotive, Barrieren und Nutzung deutlich. Strategie, Nutzenargumentation und Marktpositionierung lassen sich aus Sicht realer Nutzer schärfen.

Für Verbände und Fachorganisationen

Technische und regulatorische Arbeit lässt sich um Markt- und Endnutzerperspektiven ergänzen. Awareness, Handlungskompetenz, Multiplikatoren und gesellschaftliche Erwartungen werden Teil der Strategie.

Für Sozialversicherungen, Präventionsorganisationen und öffentliche Institutionen

Prävention endet nicht bei Information. Entscheidend ist, ob Menschen schlechte Raumluft erkennen, Handlungsoptionen verstehen und Maßnahmen im Alltag umsetzen können.

Für Clean Indoor Air Initiativen und NGOs

Mainstream Adoption braucht Fachwissen, Communities, Multiplikatoren und passende Rahmenbedingungen. Die Beratung verbindet diese Perspektiven und entwickelt daraus konkrete Ansätze.

Der Blick von Außen ist komplementär, ersetzt nicht Ihre Expertise

Sie ergänzt bestehende Kompetenz in Ihrer Organisation um neue Blickwinkel Markt-, Endnutzer- und Adoptionsperspektive.

Strategisches Sparring heißt nicht nur, Fragen zu stellen. Es heißt auch, Wissen, Hypothesen, Ideen und konkrete Ansätze einzubringen.

Vernetzt im Clean Indoor Air Ökosystem

Austausch mit Herstellern, Fachleuten, Initiativen, Communities, Multiplikatoren und engagierten Endnutzern. Die Perspektiven reichen von Lüftungstechnik über Aerosolforschung bis Medizin.

Mitglied unter anderem bei GO AQS, IGÖ - Initiative für gesundes Österreich und Airclub, wo sie das Global Pledge for Healthy Indoor Air unterzeichnet hat.

Kennenlerngespräch vereinbaren

Jede Ausgangslage ist anders. Jede Organisation ist anders. Darum gibt es kein Standardpaket für eine Zusammenarbeit.

Im unverbindlichen Erstgespräch lernen wir uns kennen und besprechen ihre aktuelle Situation, Hypothesen, Ideen und mögliche Wege.

Finden wir heraus, dass eine Zusammenarbeit Sinn machen könnte, vereinbaren wir einen konkreten nächsten Schritt.

Da das Indoor Air Quality Ökosystem nach wie vor recht klein ist, bin ich überzeugt davon, dass sich alle Menschen, die gesunde Innenraumluft für alle voranbringen wollen unabhängig davon ob sie konkret zusammenbarbeiten vernetzen sollten. Jedes Puzzlestück ist wichtig.

Darum freue ich mich in jedem Fall über Ihre Kontaktaufnahme. Auch ohne konkreten Anlassfall - wobei der immer gesunde Innenraumluft für Alle ist!